Über mich

Während meines 4-jährigen Studiums in den USA adoptierte ich einen Mischling aus dem Tierheim in San Diego. Mit ihm fing alles an. Ich wurde so oft auf ihn angesprochen er sähe doch aus wie ein Filmhund, dass ich mir dachte „Warum nicht?“. Ich fand die Tierschauspielagentur Hollywood Paws in Los Angeles, ging mit Kio zum nächsten Casting, und wir durften bei dieser Ausbildung mitmachen. Dort erlernte ich Hundetraining; wie man durch den Klicker und positive Bestärkung  Kommandos, verschiedenste Tricks und Verhaltensketten beibringt und konditioniert. Dieses Programm beinhaltete auch, dass ich mit meinem Hund das Canine Good Citizen (CGC) Certificate bestehe (vergleichbar mit der deutschen Begleithundeprüfung), und wurde ermutigt ihn zu einem Therapy Dog auszubilden (vergleichbar mit dem deutschen Besuchshund). Daraufhin besuchten wir einmal die Woche das UCSD Medical Center und heiterten Patienten auf.

Mit Cesar Millan

Mit Cesar Millan

Nachdem ich mich in meiner Freizeit mit Hundetraining beschäftigte, stieß ich nach nicht allzu langer Zeit auf „Dog Psychology„, der Hundepsychologie und Philosophie von Cesar Millan. Das öffnete mir die Augen. Ich fand, und finde bis heute, dass es viel nützlicher und befriedigender ist, Menschen und ihren Hunde darin zu helfen ein schönes, friedliches Zusammenleben zu haben, anstatt ihnen zu unserer Unterhaltung irgendwelche Tricks beizubringen. Ja, es macht Spaß und ist super um einen Hund auch mental zu beschäftigen, aber es ist lange nicht alles. Bis Cesar Millan anfing, Kurse in seinem Dog Psychology Center in der Nähe von Los Angeles zu geben, beschäftigte ich mich mit allem was es von ihm gab, und sammelte Erfahrungen mit Kio sowie Pflegehunden. Im Februar 2013 war es dann soweit, ich konnte meinen ersten Kurs bei ihm besuchen, wo ich seine Philosophie „live“ erleben und weiter erlernen konnte. Ich besuchte einen weiteren im Dezember 2013. Beide Male waren unbezahlbare Erlebnisse, Erfahrungen und Lernmomente. Im September 2014, Dezember 2015 und Februar 2017 hatte ich die Ehre, ihn und sein Team bei einigen Shows während seiner Europa-Live-Tour unterstützen zu dürfen. Im Mai 2015 und Januar 2016 wurde ich auch als Aushilfe bei seinem Kurs eingeladen und durfte „hinter den Kulissen“ mitarbeiten.

Was er lehrt sind nicht Methoden und Techniken. Es ist eine Philosophie, eine Art des Denkens und Sehens, ein Lebensstil – über Ausgeglichenheit und verlässlicher Führung, die man in der Natur beobachten kann.

Des Weiteren helfe ich seit Juni 2013 in der Tierarztpraxis Herzogpark in München aus. Dort habe ich natürlich auch sehr nützliche und interessante Erfahrungen gemacht, lerne sehr viel, und tue dies weiterhin.

Inzwischen kann ich mir nichts anderes mehr vorstellen als zu helfen, zwischen Menschen und Hunden Klarheit, Einsicht, Vertrauen und Respekt zu schaffen. Durch unsere meist unbewusste Vermenschlichung des Hundes und rationale Denkweise erschaffen wir viele Missverständnisse und werden der Natur (des Hundes) nicht gerecht.

JEDER Hund verdient die Chance auf ein lebenslanges Zuhause und erfülltes Leben. JEDER Mensch, der mit Hunden Kontakt hat, braucht Verständnis für das Verhalten des Hundes und die Fähigkeiten mit der Situation umzugehen. Nur so kann er unerwünschtes Verhalten seines Hundes konstruktiv beeinflussen.